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Das Handy - die Erfolgsgeschichte

Die heißeste Spur in Deutschland führt uns unausweichlich zuerst zur Telekom und zu einigen Menschen, die damals – im Jahre 1988 - schon sehr deutliche Zukunftsvisionen hatten. Dieses Unternehmen, das zu jener Zeit noch zur Deutschen Bundespost gehörte, schickte sich an, in die unendlichen Weiten des Kommunikationszeitalters aufzubrechen.
In der gerade neu gegründeten Generaldirektion Telekom fiel zu dieser Zeit ein folgenschwerer Entschluss. Es sollten 10.000 Telefongeräte des Typs „Alcatel Poctel C3/SEM 340“ angeschafft und zu Preisen von ca. 10.000 DM ausgeliefert werden. In anderen Ländern, wie beispielsweise England, waren diese digitalen Telefone unter dem Namen „call phone“ oder „mobile“ schon längere Zeit auf dem Markt.
Motorolas erstes tragbares Gerät kostete 1983 übrigens satte 4.000 Dollar und wog dabei stolze 800 Gramm.
Zu den ersten Wegbereitern unserer modernen Handys zählten die bereits in den 50ger Jahren gängigen Autotelefone, die natürlich entsprechend groß und deren Preise ebenfalls extrem hoch waren. Die Gespräche wurden damals noch handvermittelt. In Österreich gab es ab 1976 das bekannte B-Netz, das bereits automatisch vermittelt wurde.
Das analoge C-Netz wurde in den 80ger Jahren eingeführt und machte eine erhebliche Verkleinerung möglich.
Dann endlich, Ende der 1980ger Jahre, wurde in Deutschland flächendeckend das digitale Mobilfunknetz eingeführt. Dank dieser Entwicklung war es nun möglich, die Batterieleistung so drastisch zu vermindern, so dass eine weitere Verkleinerung der Geräte erfolgen konnte, was seine Attraktivität enorm steigerte.
Die neuere technische Weiterentwicklung hat das Handy zu modernen Multifunktionsgeräten empor gehoben, mit denen man außer telefonieren auch noch fotografieren oder Musik hören kann. Einige Handytypen kommen sogar als Navigationsgeräte im Auto zum Einsatz.
Die Popularität des Handys ist bis heute ungebrochen und hat sich zum unverzichtbaren Alltagsgegenstand etabliert, der aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken ist.